geoJETTING-Bohrverfahren des GeothermieZentrums Bochum erhält bundesweite Auszeichnung

Übergabe der Urkunde im Bochumer Rathaus an Dr. Jens Wichtermann, Leiter der Unternehmenskommunikation der Vaillant Group und den Leiter des GeothermieZentrums Bochum, Prof. Dr. Rolf Bracke durch die Bochumer Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und Andreas Sengpiel, Deutsche Bank (von links nach rechts). (Foto: Stadt Bochum)
Die erfolgreiche Verbundforschung von Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Gebiet der Geothermie wird erneut ausgezeichnet. Prämiert als einer von „365 Orten im Land der Ideen“ für das Jahr 2009 wurde die Technologieentwicklung geoJetting und die darauf basierende Aus-gründung Vaillant geoSysteme aus dem GeothermieZentrum an der Hochschule Bochum. Vaillant geoSysteme ist ein Joint Venture der Hochschule Bochum und der Fa. Vaillant, Remscheid.
"365 Orte im Land der Ideen" ist die größte Veranstaltungsreihe Deutschlands; sie wird 2009 bereits im vierten Jahr von der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" und der Deut-schen Bank und unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt. Jeder "Ausgewählte Ort 2009" präsentiert sich und seine Idee an einem Tag des Jahres mit einer Veranstaltung: das geoJetting-Verfahren der Vaillant geoSYSTEME zur Nutzung von Erdwärme wird am 2. September 2009 ins Licht der Öffentlichkeit gestellt.
Sven Olderdissen, Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Bank Private Wealth Management Essen überreichte am 17. Februar 2009 im Bochumer Rathaus und im Beisein von Oberbür-germeisterin Dr. Ottilie Scholz die Auszeichnung an Dr. Jens Wichtermann von der Vaillant Group und den Leiter des GeothermieZentrums Bochum, Prof. Dr. Rolf Bracke.
Im Juni 2008 war das "geoJETTING"-Verfahren bereits mit dem Innovationspreis RuhrAward 2030 des Initiativkreises Ruhrgebiet ausgezeichnet worden.
Die Gründung von Vaillant geoSYSTEME Anfang September 2008 hat in der Öffentlichkeit und in der Fachpresse einiges Aufsehen erregt, weil das Joint Venture das neue "geoJETTING"-Verfahren nutzt. Das "geoJETTING"-Verfahren, das am GeothermieZentrum Bochum entwickelt wurde, ist eine spezielle Hochdruckbohrtechnik, die mit 1000 bar Wasserdruck das Einbringen von Sonden für die Gewinnung von Erdwärme schneller, flexibler und sicherer als bislang möglich macht.
"Die drei ausgezeichneten Orte in Bochum verdeutlichen, wie vielfältig die innovativen Ideen, visionäres Denken und kreative Leidenschaft in Deutschland sind. Sie sind nicht nur unverzichtbare Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft, für Fortschritt und soziale Sicherheit, sondern zeigen auch, dass Bochum ein attraktiver Standort ist, der auch und gerade in Zeiten wie diesen Einfallsreichtum und Gestaltungskraft in unserem Land fördert", begründet Sven Olderdissen die Auszeichnungen. Eine unabhängige Jury hatte die Preisträger aus mehr als 2.000 Bewerbern ausgewählt.




